Satzung

Satzung der Schützengesellschaft St. Sebastianus Gleuel 1911 e.V.

§ 1 Name und Sitz

Die Schützengesellschaft St. Sebastianus hat ihren Sitz in Hürth-Gleuel und ist in das
Vereinsregister eingetragen worden. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar
gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “ Steuerbegünstigte Zwecke “ der
Abgabenordnung und zwar durch Schießsport und Heimatpflege. Kirchlich ist die
Gesellschaft mit der Pfarrkirche St. Dionysius verbunden.

§ 2 Zweck

Die Gesellschaft macht sich zur Aufgabe, das Schützenwesen und die Heimatpflege
nach besten Kräften zu fördern. Als Sport wird das Luft- und Kleinkaliberschießen
ausgeübt. Kameradschaftsgeist und echt bürgerliches Brauchtum sollen die Grundlagen
für die Schützen-und Volksfeste bilden. Die verfolgung geschäftlicher und politischer
Ziele werden in der Gesellschaft nicht geduldet.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd
sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft und Aufnahme

Der Verein besteht aus:aktiven,inaktiven Mitgliedern.
Aktives Mitglied kann jede unbescholtene Person werden, die sich gemäß § 2 der Satzung
verpflichtet hat, ohne Unterschied des Standes und der Konfession.
Die Anmeldung zur Aufnahme hat schriftlich zu erfolgen. Nur der Vorstand entscheidet
nach sorgfältiger Prüfung der persönlichen Verhältnisse, ob der Angemeldete zur Auf-
nahme zugelassen wird oder nicht. Die Aufnahme erfolgt in der Mitgliederversammlung
in geheimer Wahl, wobei einfache Stimmenmehrheit erforderlich ist.

Freunde und Gönner der Gesellschaft, denen es aus besonderen Gründen nicht möglich
ist, am aktiven Vereinsleben Teilzunehmen, können als inaktive Mitglieder aufgenommen
werden. Hierüber entscheidet ausschließlich nur der Vorstand.

Personen, die sich durch besondere Verdienste auszeichnen, können zu Ehrenmitgliedern
ernannt werden.

§ 4 Vorstand

Der Vorstand besteht aus 13 Mitgliedern:

Ehrenvorsitzender, Kommandant, 1.Vorsitzender, 2.Vorsitzender,
1. Schrift- und Protokollführer, 2. Schrift- und Protokollführer,
1. Kassierer, 2. Kassierer, 1. Schießmeister, 2. Schießmeister,
1. Jugendwart, 2. Jugendwart, Pressewart.
Bei besonderen Festlichkeiten werden Beisitzer aus der Versammlung ernannt.
Die Wahl des Vorstandes beläuft sich auf 3 Jahre. Der Kommandant ernennt seine
Adjudanten; diese bleiben solange in Ihrem Amt, sofern Sie die damit verbundenen
Pflichten und Aufgaben erfüllen.
Vorstand im Sinne des Gesetzes sind der 1.Vorsitzende und der 2. Vorsitzende.
Jeder von Ihnen ist alleinvertretungsberechtigt !

§ 5 Versammlungen

Die Mitgliederversammlungen und die Vorstandssitzungen werden vom 1. Schrift-
führer schriftlich einberufen.
Zu beginn eines jeden Jahres findet eine Jahreshauptversammlung statt, in welcher
der Jahresbericht zu erstatten ist. Über alle Versammlungen ist ein Protokoll zu führen,
das vom Vorsitzenden und dem Protokollführer unterzeichnet wird.
Zu den Mitgliederversammlungen und zur Jahreshauptversammlung werden
ausschließlich aktive Mitglieder eingeladen.

§ 6 Beiträge

Die aktiven Mitglieder sind zur Zahlung eines Beitrages verpflichtet.
Der Beitrag wird bei der jährlichen Generalversammlung für das Jahr festgelegt,
zur Zeit beträgt der Jahresbeitrag 70 € .
Inaktive Mitglieder zahlen jährlich einen Förderungsbeitrag von 35 €.

§ 7 Ende der Mitgliedschaft

Aus der Gesellschaft scheiden mit Verlust eines jeden Anrechts aus:

die sich schriftlich beim Vorstand abmelden,die das Ansehen der Gesellschaft schädigen,die keinen achtbaren Lebenswandel führen oder die bürgerlichen Ehrenrechte verlieren.
Ferner kann ausgeschlossen werden, der die Satzungen nicht beachtet, das Vereinsleben
vernachlässigt und mit seinen Beiträgen 6 Monate im Rückstand bleibt.
Über den Ausschluß eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand in geheimer Wahl.
Dem auszuschließenden Mitglied ist Zeit und Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tag des Ausschlußes.
Eine Wiederaufnahme in die Gesellschaft kann nur mit dreiviertel Stimmenmehrheit
erfolgen.

§ 8 Feste

Das Schützen und Volksfest findet im Juni ( am Sonntag nach Johannes ) statt.
Am Schützenfest findet in der Pfarrkirche für die Lebenden und Verstorbenen ein
Hochamt statt. Die Würde des Schützenkönigs kann jeder erringen, der mindestens
3 Jahre Mitglied in der Gesellschaft ist.

Die auswärtigen Pflichtfeste werden von allen aktiven Mitgliedern besucht.
An der Pfarrprozession und sonstigen besonderen Anlässen nimmt die Gesellschaft teil.

§ 9 Soziale Fürsorge

Die Kosten für Haftpflicht- und Unfallversicherung werden von der Gesellschaftskasse
getragen. Stirbt ein Mitglied, so ist es Ehrensache, sich am letzten Geleit zu beteiligen.
Die Gesellschaft legt einen Kranz nieder und stellt auf Wunsch Musik.

§ 10 Auflösung

a) Die Auflösung der Gesellschaft kann nur in einer besonders zu diesem Zweck
einberufenen, außerordentlichen Generalversammlung mit Zustimmung von
dreiviertel der aktiven Mitglieder erfolgen.
Sind bei dieser Generalversammlung die erforderlichen dreiviertel der aktiven
Mitglieder nicht anwesend, muß eine zweite Generalversammlung einberufen werden
Bei der zweiten Generalversammlung reicht die Zustimmung von dreiviertel der
anwesenden Mitglieder aus, die Gesellschaft aufzulösen.
Die zweite Generalversammlung ist auf jeden Fall beschlußfähig.

Im Fall der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks behält sich der Verein das Recht vor, den Veräußerungspreis des Grund-
stücks dem Kindergarten St. Dionysius in Gleuel zuzuführen mit der Auflage,
den Erlöß unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder
kirchliche Zwecke zu verwenden.

c) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen
Zwecks fällt das Vermögen des Vereins dem Kindergarten St. Dionysius in Gleuel
zu mit der Auflage, den Erlös unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige,
mildtätige oder kirchlich Zwecke zu verwenden.

§ 11 Satzungsänderung

Diese Satzungen können nur auf einer Generalversammlung in geheimer Wahl mit
Stimmenmehrheit geändert werden. Vorschläge hierzu sind beim Vorstand schriftlich
einzureichen, der darüber entscheidet, ob die Notwendigkeit hierzu gegeben ist.

§ 12 Durchführungsbestimmungen

Die Satzungen können durch Durchführungsbestimmungen ergänzt werden. Diese
sind von der Mitgliederversammlung von Fall zu Fall zu beschließen und im
Protokollbuch festzuhalten.

Gleuel, den 10.01.1998



Die 1. Seite des Gründungsprotokolls



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